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Perspektive

Steuerberater mit dem FACT-Master

Weg zum Steuerberater

Wer im steuerlichen Bereich beruflich tätig sein möchte, sollte auf jeden Fall den FACT-Master belegen. Die steuerlichen Kenntnisse aus einem Bachelorstudiengang sind regelmäßig für eine erfolgreiche berufliche Tätigkeit in diesem Bereich nicht ausreichend.
Innerhalb des FACT-Masters sollte der Menüvorschlag „Steuerberatung plus“ (ggf. mit Modifikationen entsprechend den persönlichen Vorstellungen) bzw. das TaxFACTs-Zertifikat gewählt werden.
Während des Studiums sollte der Schwerpunkt bei der universitären Ausbildung liegen. Werkstudententätigkeiten und Praktika ergänzen das Studium, sie sollten nicht im Mittelpunkt stehen.
Diese überlegungen führen zum 2. und 3. Beispiel. Bei beiden Alternativen kann das Steuerberaterexamen sehr zeitnah nach Abschluss des FACT-Masters abgeschlossen werden. Gegenüber dem Grundfall (ausschließlich Bachelorstudium) tritt regelmäßig keine zeitliche Verzögerung auf.
Beim 1. Beispiel werden keine (einschlägigen) praktischen Tätigkeiten eingebunden. Bei dem 4. und 5. Beispiel besteht die Gefahr, dass die praktische Tätigkeit zu Lasten der universitären Ausbildung überbetont wird.
Hinweis:
Die praktische Tätigkeit muss in einem Umfang von mindestens 16 Wochenstunden auf dem Gebiet der von den Bundes- oder Landesfinanzbehörden verwalteten Steuern ausgeübt werden (Paragraph 35 StBerG). Bei den 16 Wochenstunden zählen nur die praktischen Tätigkeiten, die sich auf Vorbehaltsaufgaben beziehen. Andere Tätigkeiten (z.B. allgemeine Bürotätigkeiten) sowie Urlaub werden nicht eingerechnet.
Die praktische Tätigkeit kann auch auf mehrere Zeiträume aufgeteilt werden, sie muss also nicht zusammenhängend ausgeübt werden. Die kleinste zeitliche Einheit ist die Woche.